Programm

"Pension Schöller"

Regie: Falko Köhler und Martin Grunewald

„Ein Pensionsbesuch, der aus dem Ruder läuft“

Mit „Pension Schöller“ bringt die Ruhrbühne Witten e. V. einen der bekanntesten Lustspielklassiker der deutschen Theatergeschichte auf die Bühne. Seit über 100 Jahren begeistert das Stück mit seiner pointierten Komik und der zeitlosen Frage, was eigentlich „normal“ ist und wer darüber entscheidet.

 

Im Mittelpunkt steht der wohlhabende Gutsbesitzer Klapproth, der sich auf Wunsch seines Neffen Alfred eine Irrenanstalt „von innen“ ansehen möchte. Statt echter Patienten bekommt er jedoch die exzentrischen Gäste der Pension Schöller präsentiert, und das mit weitreichenden Folgen. Was zunächst harmlos beginnt, entwickelt sich zu einer turbulenten Verwechslungskomödie, die spätestens dann eskaliert, als Klapproth die vermeintlichen „Irren“ später auf seinem eigenen Gut wiedertrifft.

 

Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Theaterabend. Liebevoll inszeniert, mit viel Spielfreude, Tempo und Humor. Die Ruhrbühne Witten feiert mit dieser Produktion nicht nur Theatertradition, sondern auch ihr Vereinsjubiläum. Ein Theatererlebnis, das zum Lachen, Nachdenken und Genießen einlädt.

"Linie 1 - Wiederaufnahme im Februar 2026"

Regie: Falko Köhler und Martin Grunewald

„Ein musikalisches Abenteuer im Herzen Berlins

Nathalie, frisch aus der Provinz, kommt nach West-Berlin und erreicht um 6:14 Uhr den Bahnhof Zoo. Sie ist auf der Suche nach ihrem Märchenprinzen Johnny, einem Rockmusiker, und taucht dabei tief in das bunte Leben der Großstadt ein.

Während ihrer Reise mit der U-Bahn LINIE 1 trifft sie auf ein faszinierendes Sammelsurium von Menschen – schrille Gestalten, stille Träumer, gescheiterte Existenzen – ein Spiegelbild der Gesellschaft West-Berlins in den 80er Jahren. Mit über 25 Darstellerinnen und Darstellern in mehr als 100 Rollen bringen wir die Energie dieser Zeit auf die Bühne. Authentisch, provokant und unzensiert erzählt LINIE 1 eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Ein unvergesslicher Trip durch den Berliner Untergrund – und das mitten in Witten!

Hinweis zur Inszenierung:

In unserer Aufführung von „Linie 1“ werden Begriffe verwendet, die damals wie heute als beleidigend oder diskriminierend empfunden werden können.
Wir zeigen das Stück unzensiert, weil wir es als Zeitdokument verstehen – als ehrlichen Blick auf die Gesellschaft jener Zeit.

Wir möchten aber deutlich sagen: Wir lehnen jede Form von Diskriminierung und Beleidigung ab.
Unsere Haltung ist klar – wir stehen für Offenheit, Vielfalt und Respekt.

„Linie 1“ soll provozieren, zum Nachdenken anregen und zeigen, wie wichtig es ist, dass unsere Welt heute bunt ist.