MEDIATHEK_8

Gold und Asche

Eine musikalisch-literarische Collage der 1920er und 30er Jahre:

Marie Oser (Gesang, Conférence) und Sophie Sczepanek (Klavier, Stimme)

 

Mit feinsinnigem Humor und berührender Tiefe entführen Chanson-Sängerin und Conférencière Marie Oser und Sophie Sczepanek am Piano ihr Publikum in die faszinierende Welt der 1920er und 1930er Jahre.

„Gold und Asche“ ist die Geschichte einer jungen Frau (Sczepanek), der im Traum eine Zeitreisende begegnet (Oser), die im Laufe des Abends verschiedene Gestalten annimmt. Die großen Persönlichkeiten dieser Ära – Friedrich Hollaender, Claire Waldoff, Kurt Tucholsky, Marlene Dietrich und Mascha Kaléko werden durch Oser lebendig und bezaubern mit Charme, Witz, scharfen Wahrheiten und mondänem Glanz. Das Publikum kann sich auf einen prall gefüllten Abend freuen: auf wunderbare Chansons der 1920er Jahre, unvergessliche Filmmelodien vom Beginn der 1930er Jahre, einen Streifzug durch das queere Berlin und das Gold der „Roaring Twenties“. Aber auch die Asche, das Zusteuern auf den Abgrund des Faschismus wird thematisiert. Neben Songs aus der beliebten TV-Serie „Babylon Berlin“ erklingen auch selten gehörte Kostbarkeiten: etwa Ringelnatz-Vertonungen von Peter Rodekuhr und Kaléko- Vertonungen der Singer-Songwriterin DOTA. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen in einem leidenschaftlichen Bühnenmoment, und am Ende steht die Frage: „Wo stehen wir heute?“ Gemeinsam schaffen Oser/Sczepanek einen Abend voller Poesie, Humor, Nostalgie und Lebensfreude, der berührt und zum Nachdenken anregt.

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